Pond Shore

22. März 2211


Clarence B. Sky

Matthew albernes Lachen zu hören während sein Mann ihn umarmte, war wohltuender als jede Medizin es jemals würde sein können. Kein Kraut und keine Pille dieser Welt ließ ihn sich so heil und - für den Dauer dieses Moments - so friedvoll fühlen wie Cassies unbeschwerte Freude. Noch besser wirkte jene auf den Blonden, wenn sein Mann ihn mit einem Kuss davon profitieren ließ - und eben jener Folgte dem Beinahe-Sturz auf dem Fuße.

„Tja, da habe ich wohl vom Besten gelernt“, gestand er dem Jüngeren zu, dessen Talente als Söldner in der Stadt zwar noch nicht benötigt, aber deshalb nicht auch gleich vergessen worden waren. Wenn es darum ging Attentate zu planen, war Cassie definitiv erfahrener als Clarence. Selbst dann, wenn viele seiner Ziele niemals wirklich den Tod gefunden hatten.

Das Thema um Mo‘Ann und Liv war nicht zum Erliegen gekommen, aber niemand verstand es so gut wie der Dunkelhaarige, den Jäger von jeglichen Sorgen und Kummer abzulenken. Claire wusste nicht mal recht zu sagen woran genau das lag, immerhin war sein aufgedrehtes Gebrabbel alles andere als einlullend und auch der kurze Kuss lud nicht etwa zu einem prickelnden Stelldichein an der frischen Luft ein, das einen alles und jeden um sie herum vergessen ließ.

Aber es war eben Matthew. Es brauchte keinen Zauber und keinen Trick um den Blonden zu beschwichtigen, sondern nur den vorlauten Schnösel selbst. Er allein brachte einen Frieden in Claires Leben, wie er ihn nach all den zurückliegenden Jahren niemals wieder in jemand anderem gefunden hatte, seitdem er aus Willow Creek geflüchtet war.

Doch die Tinte auf dem Friedensvertrag war noch nicht trocken, da beendete sein Ehemann die Ruhe bereits wieder und läutete einen Sturm aus Übermut ein, wie er nur einem waschechten Reed entspringen konnte. Tatsächlich verwunderte das Clarence nur wenig, war ihm doch schon mehr als genug bekannt wie ungern Cassie ihn zu etwas einlud, wenn er sich stattdessen auch einladen lassen konnte. Dennoch war er erstaunt mit welcher Eile es der Kerl schaffte über das unebene und noch immer leicht matschige Feld vor ihm davon zu rennen - stets auf der Flucht davor selbst einen Taler auszugeben, wenn er die Kosten auch auf andere abwälzen konnte.

Ernsthaft? So ungern lädst du deinen Ehemann zum Essen ein?“, rief er ihm tadelnd hinterher, immerhin war es ja nicht so, als hätte er ihn früher schon oft genug dazu aufgefordert ihn mal auszuführen, jedoch stets ohne Erfolg. „Fass, Abel. Fass den Übeltäter! Hol ihn ein und stell den geizigen Torfkopf!“

Doch - wie zu erwarten - hatte Abel alles andere im Sinn als sein gutes Herrchen tatsächlich zu stellen und zu eben jenem Fall zu bringen, vor dem sich Matthew wenige Augenblicke vorher noch gerettet hatte. Letztlich blieb Clarence also nichts anderes übrig als selbst die Beine in die Hand zu nehmen und die Verfolgung aufzunehmen, eine verzögerte und kopflose Unternehmung die sich schon wenige Meter später in Manifestation eines unförmigen Astes rächte, die seine schäbigen Gedanken strafte und ihn seinerseits lautstark die Erdanziehung spüren machte. Vermeintlich.

Kaum vom Aufschrei zurück kommandiert, war es Kain welcher als erster den Blonden erreichte und ihn durch aufmerksames Schnuppern begutachtete - und nur wenige Momente später auch sein heilsamer Samariter, der keinen Wettkampf der Welt zu Ende bestreiten würde, wenn die Gesundheit des Bären darunter litt.

„Warte, warte mein Junge… ich hab mich verheddert“, drängte er den Hund etwas beiseite, der wachsam den mörderischen Ast begutachtete, welcher den Schnürsenkel des Jägers gefangen genommen hatte und der mit einer Armee Stummelfingerchen schwer zu befreien war. Unheimlich schwer.

„Hier“, deutete er auf das betrügerische Holz als auch sein zweibeiniger Retter endlich näher getreten war. Doch der Bär wäre nicht er selbst, wenn er immer mit fairen Mitteln spielen würde - denn ja, genauso wie Matthew besaß auch er das Talent zu betrügen. Meistens zeigte sich dies jedoch nur im Spiel mit dem frechen Schnösel so deutlich wie jetzt.

Kaum in Reichweite, griff er nach dem Mantelsaum des Jüngeren, brachte ihn mit einem Ruck aus dem Gleichgewicht und zog sich halb an ihm vom Boden empor, während er Cassie selbigem entgegen riss. Der Ast - welcher nicht mehr und nicht weniger war als ein kleines loses Ästchen, das am Boden lag - wurde kurzerhand zur Rute, mit welcher er Matthew tadelnd mit einem kurzen Klaps den Hintern versohlte, während er selbst seine Chance ergriff und versuchte das Weite zu suchen.

„Lauft, lauft! Rette sich wer kann“, wies er die Hunde an und warf mit Schwung den Ast gen See, welchem die beiden aufgeregt hinterher hechteten - untermalt von einem schadenfreudigen Lachen ob der glorreichen Aussicht, vielleicht doch eines Tages noch von seinem Mann ausgeführt zu werden.


Matthew C. Sky

Es gab bestimmte Naturgesetze, an denen nicht zu rütteln war. Die Sonne ging im Osten auf und im Westen unter, Ebbe folgte auf Flut, ließ man etwas fallen so stürzte es zu Boden und flog nicht etwa empor. 

Auch, dass Cassie viel lieber eingeladen wurde als selbst jemanden einzuladen schien Clarence für solch ein Gesetz zu halten - dabei entsprach es nicht der Wahrheit. 

Matthew liebte Großzügigkeit und er war selbst großzügig, wenn denn der Rahmen und die Gesellschaft stimmte. 

Natürlich ließ er sich gerne einladen und aushalten und hatte nichts dagegen, wenn die Rechnung auf eines anderen Kappe ging - aber - hatte er die Mittel, dann war Matthew Cassiel Reed freigiebig gewesen und Matthew Cassiel Sky war es erst recht. 

Ein Naturgesetz welches jedoch einen legitimen Anspruch auf jene Bezeichnung hatte war, dass Clarence Bartholomy Sky keinen Sportsgeist besaß. 

Wann immer er drohte eine Niederlage gegen seinen Mann zu erleiden, mimte der Bär von Mann den Weidwunden. Sei es bei einer Schneeballschlacht oder jetzt bei einem Wettrennen. 

Matthew wusste im Grunde seines Herzens, dass Clarence schauspielerte. Der Mann war monatelang barfuß durch Gestrüpp gewandert und war so trittsicher wie eine Bergziege. Dass eben dieser Mann auf ebener Fläche über einen Ast stolperte war zwar nicht völlig unmöglich aber doch recht unwahrscheinlich. Trotzdem stoppte der Dunkelhaarige seinen Sprint als er den Ruf des Wildlings vernahm. Misstrauisch blickte er zurück und zögerte ob er zurücklaufen oder doch besser warten sollte. 

Er hatte ein Näschen dafür, wenn ihn jemand zum Narren halten wollte und gerade eben versuchte der Blonde genau das. Kain indes zögerte nicht, er lief eilig zu dem Gestürzten während Abel neben Matthew verharrte und ebenso unschlüssig zum Geschehen blickte wie der Dunkelhaarige. 

„Oh man, Sky…“ murmelte Matt zähneknirschend und stapfte schließlich - entgegen seiner Intuition - zurück und in Richtung Clarence. 

Was sich ihm letztlich bot war ein merkwürdiges Bild. Der Blonde hatte sich bereits aufgesetzt und nestelte an seinem Schuh herum, dessen Schnüre sich augenscheinlich verfangen hatten. Das aufgeregte Gebell von Kain verlieh der Situation etwas dringliches und für einen kurzen Moment dachte Matthew, dass Clarence wirklich gestürzt war. Aber das war der Kerl natürlich nicht. Er hatte ihn mal wieder gelinkt doch obwohl Matthew die Situation schnell einordnete und zurückweichen wollte, war es bereits zu spät. Der Betrüger zerrte sich selbst an seinem Mantel empor und nutzte den Schwung seiner Aufwärtsbewegung um Matthew nach unten zu ziehen. Dieser gab ein empörtes „Hey!“ von sich, geriet ins straucheln und landete auf allen Vieren im Gras. Zu behaupten, dass er sich ob des Verrats nicht ärgerte, wäre eine glatte Lüge gewesen. Und während Clarence schon lachend davonrannte, sich seiner Missetat klar bewusst, rappelte Matthew sich wieder auf und rannte hinterher. 

“Na warte, Sky! Wenn ich dich kriege!“ das Ufer des Sees war mittlerweile erreicht aber wahrscheinlich war es die nackte Panik davor Cassie in die Finger zu fallen, die den Jäger dazu trieb weiter am Ufer entlang zu rennen. Matthew verfolgte ihn dabei unerbittlich und auch wenn schon klar war, dass er den Wettstreit verloren hatte, so ließ er nicht nach, den Blonden zu verfolgen. 

Erst als das Ufer in undurchdringliches Schilfgras überging und es nun nur noch den Ausweg über die Wiese gab, schnitt Matthew ein Stück des Weges ab. Damit verkürzte der Jüngere den bereits geschrumpften Vorsprung des Bären schließlich auf Null. 

Er rempelte gegen ihn, riss den Blonden zu Boden und warf sich auf ihn wie eine Großkatze die Beute schlug. 

Alle Kälte hatte durch den Sprint seinen Körper verlassen und im Moment war es Matthew auch egal, dass er seine Hose an den Knien weiter verschmutzte. 

Etwas, dass er später noch bereuen würde. 

„Hab ich dich! Du…Betrüger!“, die Schelte klang weniger erbost als Clarence es verdient hätte. 

„Jedesmal… das selbe mit dir!“, eruierte Matt zwischen zwei Atemzügen bevor er sich auf Clarence plumpsen ließ um erstmal wieder zu Atem zu kommen. 

„Du bist ein grässlicher, grässlicher Schauspieler… sowas von…ehrlos möcht ich meinen.“


Clarence B. Sky

Natürlich war sich Clarence Sky seiner Missetat sehr klar bewusst und natürlich schämte er sich ihr keines Weges. Denn wenn er eines gelernt hatte, dann, dass Cassie mit gezinkten Karten spielte wann immer es nur ging und man Feuer am besten mit Feuer bekämpfte.

Wie oft schon hatte dieser Kerl versucht ihn volltrunken beim Zocken über den Tisch zu ziehen. Dieser Taugenichts sah keinen Unterschied darin ob er einen Fremden um den letzten Gulden brachte oder seinen besten Freund, so lange das Ergebnis der Runde nur das gleiche war. Der Verlierer zu sein hatte Matthew Cassiel Reed nie gelegen und auch mit dem Nachnamen Sky hatte er diese Charakterschwäche leider niemals abgelegt.

Er rannte los und rief das Ziel seiner Unternehmungen erst mit fünf Metern Vorsprung aus, wann anders Mischte er die Karten so oft man es zuließ stets selbst und seltsamerweise verschwanden die Einsätze anderer Spieler mitten vom Tisch, angeblich herunter gerollt oder weiß der Teufel was. Sein Ehemann war ein elender Betrüger und schon vor langer, langer Zeit hatte Clarence damit begonnen dieser Terrorherrschaft schlechten Verlierertums ein Ende zu bereiten, damit mal ein anderer Wind im Leben des einstigen Söldners wehte. So nämlich!

So weit ihn seine Stiefel trugen hechtete Clarence also den See entlang, welcher seit dem Schmelzen des Schnees eine ideale Idylle für Langläufe mit den Hunden bot - nur mit dem Unterschied, dass es heute eine Flucht zu bestreiten galt anstatt eines zügigen Spazierganges. Doch genauso schlecht wie Cassie verlor, war er auch nicht dazu in der Lage eine gut aufgebaute Finte einfach mal hinzunehmen wie ein echter Mann.

Stattdessen übte er Rache für das erbrachte Jägerschauspiel, holte den Blonden nicht nur ein, sondern schnitt ihm auch noch den Weg ab und riss ihn schließlich auf eine Weise von seinem hohen Thron nieder, wie nicht einmal Clarence es seinem Mann zugetraut hätte. Jedenfalls nicht hier in dieser schlammigen Wiese und nicht so kurz vor einem Treffen mit Mo‘Ann, für das der Kerl sich manchmal auf eine Weise heraus putze, dass der Blonde manchen Tages fast schon eifersüchtig werden musste.

Was… was stimmt eigentlich… nicht mit dir?!“ - er hätte sauer sein können ob dieses völlig unverhältnismäßigen Angriffs und man hätte es fast meinen können, immerhin boxte der unterlegene Hüne seinem Häscher zielstrebig gegen den Oberschenkel. Ein trauriger Versuch frei zu kommen, der auch nicht besonders ernst gemeint war, wie das amüsierte Lachen des Blonden verriet.

Da hatte dieser irre Waldläufer ihn also gehaltvoll zu Boden gerissen, nur um Claire mit seinem ganzen Gewicht am Boden zu fixieren und sich auf ihm nieder zu lassen als wäre er ein fleischgewordener Hocker - Hauptsache, der feine Herr Matthew gewann. Was er gewann war egal, so lange er nur nicht der Verlierer des Ganzen wurde.

„Du bist doch nicht… mehr ganz sauber, Reed… Echt“, neckte Clarence ihn auf eine Weise, wie es schon früher zwischen ihnen Usus gewesen war und doch war heute so vieles so viel anders als noch vor einem Jahr und wenigen Monaten. Mit einem breiten, jungenhaften Grinsen blickte er zu seinem Häscher empor, sein ausgelassenes Lachen noch immer halb in der Kehle und wenigstens für einen Moment hatte er schier all die ernsten Dinge vergessen, die sie eben noch im Haus miteinander besprochen hatten. Wenn er mit Cassie zusammen war… dann machte der Taugenichts ihn nicht selten vergessen welche Dinge oben beim Clan und jenseits der Stadt auf sie warteten. Dann dachte er an eine Zeit in seiner Jugend zurück, wie der brave Christenjunge sie schon beinahe vergessen hatte… an Football, Raufen mit seinen Freunden und an all den Schabernack, den sie Nachbarn aufgebürdet hatten, bevor der Ernst des Lebens sie alle durch die Ehe an ihre Ehefrauen ge- und von ihrem losgelösten Jugendleben entbunden hatte.

„Ehrenlos zwar - aber immerhin auf eine sehr verlässliche Weise mir selber treu. Dafür stehe ich mit unserem guten Namen“, mahnte er Cassie mit erhobenem Zeigefinger selbstironisch sich daran zu erinnern, dass selbst in seiner schlechten Schauspielerei etwas stecken musste, für das der Kerl ihn liebte - sonst wären sie beide heute wohl kaum miteinander hier.

Trotzig schob er unter dem Saum von Cassies Mantel seine Hände hindurch, bis hinauf an den fremden Hosenbund - welchen er aus reichlicher Erfahrung heraus zielstrebig fand - nur um seinen Mann an selbigem an Ort und Stelle zu halten. 

„Du solltest mir zur Strafe einen Kuss geben, damit ich nicht vergesse wer hier in unserer Ehe die Hosen anhat. Nicht, dass ich es in drei Metern wieder vergessen habe und mir einen neuen Betrugsfall einfallen lasse“, schlug der Jäger vor. Denn wenn sein Mann schon so frech war Claire niederzustrecken, dann sollte er wenigstens auch ein Exempel statuieren, vor dem sich kommende Generationen fürchteten. „Komm schon. Ich verliere dich eh gleich wieder für unzählige Stunden an dieses alte schrumpelige Weib. Gib mit ein paar Erinnerungen mit auf den Weg an die ich denken kann, während du mir mit unzähligen Büchern und Pergamenten fremd gehst.“ Manchmal fühlte sich das jedenfalls so an, immerhin verbrachte Cassie mittlerweile fast mehr Zeit in der Bibliothek als mit seinem Bären. 


Matthew C. Sky

Das erschöpfte Lachen des Blonden wehte über die weitläufige Wiese während er zwischen mehreren Atemzügen fragte, was mit Matthew nicht stimmte. 

Eigentlich eine gute Frage - zumindest aus der Sicht eines normalen Menschen, wozu Clarence eindeutig nicht zählte, weswegen er kein Recht hatte die Frage zu stellen. 

„Aua! Du Penner!“ mokierte sich der Jüngere - ebenfalls lachend, trotz der Tatsache, dass sein Oberschenkel dank des Knuffs nun ganz schön zwiebelte. Sie waren beide albern, sie waren beide kindisch und es war noch gar nicht so ewig her, da hätte all das niemals so stattgefunden. 

Obwohl der eisige Winter die Vorherrschaft endgültig an den Frühling abgegeben hatte, war die Luft noch immer frisch und klar aber Dank der wilden Jagd war Matthew nicht kalt. 

„Ich bin nicht ganz sauber? Ach ja?“ er zwickte Clarence in den Oberarm, was vermutlich nicht sehr wehtat aufgrund von Jacke und Pullover. 

„Und du bist… du bist der schlechteste Schauspieler den ich je gesehen hab…He! Nimm deine kalten Griffel da weg!“ rief Cassiel entrüstet und lachte im gleichen Moment schallend. Auf Clarence herumzappelnd versuchte er vergebens die Finger des Blonden loszuwerden - doch der Wildling würde seine warme Haut oberhalb des Hosenbundes auch dann noch finden, wenn er blind und senil war, darauf würde Matthew wetten. 

Schließlich sank der Jüngere ermattet auf dem Jäger zusammen und gab auf. 

„Du hast echt einen Dachschaden, Sky. Hat dir das schon mal jemand gesagt?“ verliebt sah der Dunkelhaarige auf den gefallenen Laienschauspieler herab, während noch immer eben jenes jungenhafte Grinsen auf seinen Zügen lag, welches allein Clarence vorbehalten war. 

Nicht alten Büchern oder Schriften und schon gar nicht dem alten Reptil. „Wegen der Pergamente und der Backpflaume musst du dir keine Sorgen machen. Aber hast du eigentlich schon gesehen, wie mich Janice ansieht? Sie ist gestern zweimal zur Bibliothek gekommen - beide Male unter einem lächerlichen Vorwand. Ich glaube eigentlich war sie nur wegen mir da.“, Seine sonnige Erzählung entsprach so ziemlich der Wahrheit und es verschaffte ihm durchaus eine gewisse Genugtuung diese Begebenheit jetzt zum Besten zu geben um seinen Ehemann ein wenig mental zu piesacken. Aber sie wussten beide sehr gut, dass diese junge Frau keine Bedrohung darstellte. 

Sie waren beide so sehr ineinander verknallt, dass nichts und niemand eine Chance hatte sie zu entzweien. 

„Hmmm einen Kuss also, hm? Als Bestrafung für dein übles, übles Spiel…“ er legte abwägend den Kopf schief und tat so, als müsse einen Moment darüber nachdenken. 

Doch allzu lange ließ der Jüngere seinen Mann nicht zappeln, er beugte sich zu ihm herunter, stupste mit der Nase gegen die des Unteren und verwob ihre Lippen schließlich zu einem zarten Kuss, der schnell intensiver wurde. Er drängte sich fester gegen den Blonden und umfasste mit beiden Händen das geliebte Gesicht um sich - wie so oft - mit sanftem Zug im Bart zu verkrallen. 

Clarence‘ Lippen waren weich und einladend, sein Bart hingegen stachelig und kratzig - ein Kontrast, den Matt schon seit ihrem allerersten Kuss genoss. 

In leidenschaftlicher Manier spaltete er den Mund des Unteren für sich auf und forderte die Zunge seines Geliebten stürmisch heraus. Nur den Bruchteil einer Sekunde später seufzte Cassie sinnlich in den Kuss und drängte seine Lenden abermals gegen die des Jägers. 

Seine Hände gaben ihren Halt am blonden Bart auf und suchten zielgerichtet Clarence‘ Gürtelschnalle. 

Hnnn~ Du hast… zehn Minuten um Wiedergutmachung zu leisten. Besser, du hältst dich ran.“ raunte er gegen die eben noch geküssten Lippen, während er den Gürtel geschickt öffnete und Clarence erneut auf jene wilde, unerwartet ungestüme Weise küsste. 


Clarence B. Sky

Nicht mehr ganz sauber zu sein traf wahrlich auf sie beide gleichermaßen zu und das gleich auf mehreren ebenen. Nicht nur hatten sie verdammt einen an der Waffel, dass ihnen beiden nichts besseres einfiel als wegen einem dummen Wettrennen auf der Wiese miteinander zu rangeln, nein, gänzlich sauber waren sie schon nicht mehr, seitdem Claire seinen Sturz vorgetäuscht und bei Matthew einen provoziert hatte.

Wenn es nach dem feinen Schnösel ging, würden sie nun beide vermutlich nicht im matschigen Gras liegen und sich einsauen. Aber zum Glück ging es nicht immer nur nach dem Willen dieses piekfeinen Langweilers sondern manchmal auch einfach nach dem Dickschädel des Blonden, der sich nichts besseres für seinen Tag vorstellen konnte, als sein Leben und ihr gemeinsames neues Land miteinander zu genießen.

Fast all das, was er von seiner Position aus sehen konnte, gehörte ihm. Das opulente Haus mit seiner einladenden Veranda. Die Wiese, die bis zum Zaun vorne an der Straße reichte und bis hinab zum Waldrand, von dem auch ein anständiger Teil zum Grundstück gehörte. Das Schilfgras, welches das Ufer zum Wasser säumte und der stille See, der ihm an heißen Sommertagen eine kühle Erfrischung sein würde. 

Und ihm gehörte der schöne Mann, welcher vom Sprint erschöpft und mit jungenhaftem Grinsen auf ihm saß. Das Haar zerzaust vom Rennen, das Antlitz erholt von gutem Essen und einem warmen Dach über dem Kopf. Auf all die anderen Dinge würde er verzichten können wenn er dafür nur Matthew besaß - und doch… und doch war das Leben mit ihm irgendwie noch besser und bunter geworden seitdem sie etwas hatten, auf das sie sich so sehr freuen konnten wie auf ihr baldiges Zuhause. Da konnte selbst der Taugenichts über ihm den Jäger frech in den Arm kneifen, ohne damit dessen gute Laune zu trüben.

„Von einem handfesten Dachschaden haben die Quacksalber vielleicht dann und wann mal gesprochen. Kann also gut sein, ja“, bestätigte Clarence die Frage danach, ob ihm jemand selbigen schon einmal bescheinigt hatte, frech. Aber um unverschämte Antworten war er heute nicht verlegen und mit der gleichen Vehemenz, mit der er seinen Mann am Hosenbund auf sich behielt, hielt er heute auch den frechen Seitenhieben des Jüngeren stand - auch auf die Gefahr hin, dass es dann weiteres Kneifen, Zwicken oder unrechtmäßige Tackle-Attacken hagelte. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass du mit Janice‘ Besuchen nicht so prahlen solltest. Klar war die nur wegen dir da. Ich frage mich ja auch oft, wieso es aus der Bibliothek so penetrant nach Aftershave und Parfüm riecht. Aber im Gegensatz zu Janice weiß ich, wer der Übeltäter ist.“

Seine Beschwerden über Cassies Hang zu Seifen und Düften war ein altbekanntes Spiel zwischen ihnen, aber selbst nach all der Zeit miteinander wurde Clarence dessen nicht müde - und außerdem interessierte Janice ihn genauso herzlich wenig wie jede andere Frau es in Matthews Nähe tun würde, da musste er den Oberen leider enttäuschen. Sich mit einer Frau zu konkurrieren war wie ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen. Clarence wusste, dass Cassie Obst generell gerne aß - und so lange er wenigstens bei Äpfeln immer der gleichen Sorte treu blieb, war ihm der Rest relativ egal.

Für mein übles Spiel… und für all die anderen Straftaten, die ich heute schon begangen hab. Ganz genau“, stimmte er ob seiner vorlauten Worte zu und nickte artig zum Zeichen, dass er nicht gedachte sich seiner üblen, üblen Strafe zu entziehen, die er sowas von verdient hatte. Nichts genoss er so sehr wie von Cassie zur Räson gerufen zu werden und wenigstens sein freches Mundwerk verbot sein Mann ihm schon wenige Augenblicke später, indem er es dem Blonden in sinnlicher Manier aufspaltete.

Zufrieden mit den Früchten seiner Unvernunft schmunzelte der brave Christenjunge in den Kuss, seinen Griff am Hosenbund des Jüngeren verstärkend. Die feuchte Wiese lag im kühl im Rücken und die frische Brise von Seiten des Sees ließ das dunkle Haar seines Mannes dann und wann aufbrausen, ihm einen verwegenen  Ausdruck verleihend wie er nur Cassie zu eigen war und der dem Jäger schon immer schnell den Kopf verdreht hatte.

Ganz genau konnte er das Gewicht des Oberen auf seiner Körpermitte spüren und vernahm wie sich sein Mann sinnlich gegen ihn drängte. Auf eine Weise wie wie sonst nur übermütige Teenager übereinander herfielen wenn sie im vollen Saft ihrer erblühenden Libido standen, zögerte Matthew nicht ihm schon kurz darauf sehr deutlich zu machen worauf er just in diesem Augenblick Lust bekommen hatte - eine Reaktion, mit der Clarence ganz sicher nicht gerechnet hatte, aber gegen die er sich auch nicht wehrte während seine Gürtelschnalle ihm kurzerhand auseinander genommen wurde. Nur eine Sache war es, die den Blonden aufhorchen und ihn sich nach Luft schnappend aus dem ungestümen Kuss lösen ließ.

Zehn?!“, stieß der Jäger entsetzt aus, seine Lippen Hilfe suchend denen des Dunkelhaarigen entwendend, als könne er damit ernsthaft seinem bereits in Stein gemeißelten Schicksal als Cassies Lustobjekt entkommen. „Zehn Minuten? Es ist eiskalt. In zehn Minuten frier ich mir den Schwanz ab, das kannst du nicht ernst meinen!“  - Nein, nicht der Schlamm, nicht die Kälte, nicht mal das öffentliche Herumhuren mitten am helllichten Tag auf ihrer Wiese war es, das ihm die meisten Bedenken bereitete. Dass das Ganze ganze zehn Minuten andauern sollte war das schlimmste an Cassies Vorschlag, alle anderen Voraussetzungen waren irgendwie tragbar, eventuell vielleicht.

„Zehn Minuten… ich glaub du spinnst“, schüttelte er den Kopf als würde er sich der ganzen Sache schon verweigern wollen, doch seine Taten schimpfen ihn einer anderen Geschichte. Denn noch während sich Matthew an seinem Gürtel zu schaffen gemacht hatte, öffnete Claire die unteren Knöpfe vom Mantel seines Mannes - nicht genug um ihn damit zu entkleiden, aber weit genug um an das wichtigste zu gelangen und wenigstens das dringlichste von ihnen warm zu halten, wenn sie schon gemeinsam derlei unvernünftige Dinge tun müssten.

Lass uns… lass uns realistisch sein“, zog er schließlich den Jüngeren am Revers wieder zu sich hinab, seine Lippen hungrig einfangend, während er zwischen einzelnen hungrigen Küssen murmelte: „Lass uns… optimistische fünf Minuten sagen. Fünf und… und wenn wir wieder eingepackt sind,… vielleicht noch drei Minuten wildes Knutschen im Gras…“

Sein Vorschlag war so traurig wie er wahrscheinlich war und kurz hatte Clarence sogar darüber nachgedacht, ob vermutlich der Akt an sich und das wilde Knutschen insgesamt vielleicht fünf Minuten dauern würden. Gut möglich war es, aber das wichtigste und die Quintessenz bleiben gleich: Clarence hatte einen Faible dafür mit seinem Mann unter freiem Himmel verbotene Dinge zu tun für die sie nur wenig Zeit hatten, das schloss ein kleines Tête-à-Tête auf ihrer eigenen Wiese mit ein.

Hungrig biss er in den Hals des Jüngeren, ihn wortlos mahnend ihn bloß keiner Finte auszusetzen und ihn am Ende als Strafe ausgepackt und hart auf der Wiese zurück zu lassen - denn auch das traute er Cassie zu, wenngleich er derlei noch nie gewagt hatte. Allerdings würde es dem Taugenichts schwerer fallen ihm zu entkommen wenn er selbst erst einmal entblößt war, ein ungeschriebenes Gesetz das Clarence wenige Momente später durchsetzte, als er damit begann ungeduldig den Hosenbund am betörend festen Hintern seines Mannes hinab zu zerren.


Matthew C. Sky

Dass es Clarence einmal schockieren würde, dass Matthew ihnen zehn Minuten für ein Intermezzo einräumte, hätte der der Jüngere nie gedacht. Die angesetzte Zeitspanne war dem stattlichen Hünen nicht etwa zu kurz… - was Cassie ja noch verstanden hätte - sondern zu lang. So lange konnte er keinesfalls mit seinem Mann vögeln. Es war zu kalt. Nein, der arme Kerl würde das nicht schaffen. 

Blablabla. Tatsächlich irritierte die Diskussion darum Matthew so sehr, dass er Clarence nicht nur verwirrt ansah sondern auch für einen Moment damit aufhörte an seiner Hose zu nesteln. 

Sie konnten es durchaus auch sein lassen, immerhin war das Bedürfnis nach Sex keine Einbahnstraße und falls es das doch war, dann fand er nicht statt. Das war zwischen ihnen immer so gewesen. Dass Clarence nicht so reagierte wie erwartet und erwünscht, hätte der Lust des Dunkelhaarigen einen jähen und nachhaltigen Dämpfer versetzen können. Doch dazu kam es nicht, da der Jäger nicht einen Moment zögerte die Chance zu ergreifen und damit begann, Cassiels Mantel von unten herauf ein Stück aufzuknöpfen. Da war ihm nicht zu kalt. 

Das Gemoser und das was die geschickten Finger da taten passte nicht zusammen - und eben weil das so war konnte Matthew dem Blödmann mit den Worten: „Halt … endlich …  deine… Klappe.“ den frechen Mund verbieten. Unterbrochen von leidenschaftlichen und hektischen Küssen fügte der Jüngere noch an:  

„Sonst… zieh ich… das Angebot zurück, du… Jammerlappen.“ 

Dass es einmal soweit kommen würde, dass dem Wildling Sex zu lange dauern könnte war traurig genug, selbst wenn er sehr wahrscheinlich Recht hatte und sie kaum so lange brauchen würden. Wie albern sie beide gerade waren - selbst jetzt noch - zeigte sich einmal mehr, als der Bär von Mann nun seinerseits einen realistischen Gegenvorschlag machte, der die zu erwartende Zeitspanne auf fünf Minuten herabsetzte. Dies wiederum rang Cassie ein amüsiertes Schnauben ab und er schüttelte den Kopf ehe Clarence ihn erneut küsste. „Fünf Minuten? Sicher, dass du…hnnn~ das schaffst, alter Mann?“

Der Biss in seinen Hals ließ den Jüngeren scharf die Luft einsaugen während er eine Gänsehaut am ganzen Körper bekam und sein Verlangen wuchs. Unlängst hatte er wieder begonnen die Hose des Blonden weiter aufzuknöpfen, wobei er nur das Mindestmaß an Knöpfen löste. 

Zügig schob er seine Hand in die geschaffene Öffnung sobald sie groß genug war und nur den Bruchteil einer Sekunde später hatte Matthew auch den Eingriff in der Unterwäsche gefunden und die Männlichkeit direkt dahinter umfasst. Der noch ruhende Muskel fühlte sich warm in seiner Hand an und Cassie raunte sinnlich auf, wissend, wie gut es tun würde, diesen Schwanz in sich zu spüren. 

Die Hektik und der komplette Mangel an Zeit - dies war weder der richtige Ort, noch der richtige Moment für sowas - brachte eine Aufregung mit sich, die wie Zunder wirkte. 

„Ich will dich…“, ungestüm küsste er Clarence neuerlich auf den Mund und biss in seine Lippe, während der Blonde seine Hose soweit geöffnet hatte, dass er sie gerade weit genug herunterziehen konnte, um sein Gesäß freizulegen. Kühle Luft streifte nun die erhitzte Haut, tat der Lust des Kleineren aber keinerlei Abbruch. 

Da waren sie nun beide, heißhungrig aufeinander wie zwei Teenager. Matthews Gesäß gerade weit genug entblößt als das der Blonde Zugriff auf sein Löchlein hatte. Nichts war im Moment dringlicher als es miteinander zu treiben. Kein Vorspiel, keine Hinhaltetaktik - nur echte, drängende Erregung die abgebaut werden musste, weil Matthew den Tag sonst nicht überstand. 

Ebenso ungeduldig wie alles an der übereilten Situation massierte der Dunkelhaarige den warmen Schwanz seines Liebsten und registrierte schnell wie dieser hart und prall wurde. Ein Blick herunter ließ den Jüngeren keuchen, so verführerisch war der Anblick der harten Männlichkeit welche zwischen der halb geöffneten Knopfleiste der fremden Hose hervorragte. 

„Willst du mich ficken, Sky? Dann los… hnnn~ fick mich.“


Clarence B. Sky

Die Diskussion um die Dauer ihres Intermezzos amüsierte den Blonden so sehr, dass er sogar noch in die mahnenden Küsse seines Mannes hinein schmunzelte. Heute war Clarence zufrieden mit seinem Leben und sich selbst - ganz gleich ob es noch so viele ungeklärte Dinge gab die auf sie warteten und eigentlich ihr tägliches miteinander trübten. Für den Moment aber herrschte Frieden und mit der Zeit lernte man, auch die kleinen Augenblicke zu genießen, wenn die Welt um einen herum in Flammen stand. Er feierte die Feste mittlerweile wie sie fielen und mit niemandem genoss er im wahrsten Sinne den Fall so sehr wie mit seinem Mann, der ihm sämtliche Gedanken um Zeit und Ort schnell aus der Erinnerung fegte.

Ähnlich wie auch seine eigenen Finger immer den Weg an die nackte Haut über Cassies Hosenbund finden würden, zeigte der Jüngere unheimliches Geschick darin die Knopfleiste seiner Beinbekleidung zu öffnen und mit nur einem Griff das zu finden, was verborgen dahinter lag. Ob ihrer Einsamkeit am See ungehemmt, stöhnte der Bär von Mann ungeniert auf, kaum dass sich die warmen Finger wohltuend um seinen Schwanz gelegt hatten und ihn spüren ließen, wonach es den Oberen so sehr begehrte.

Die unkomplizierte Weise, mit der es Cassie schon immer vollbracht hatte ihn zügig zu erregen und zeitnah zum gewünschten Ziel zu führen, verfehlte auch heute nicht seine Wirkung. Heiß und wohltuend brannten die ungestümen Küsse seines Mannes auf seinen Lippen nach, ließen ihn die Nähe des anderen in jedem hungrigen Biss spüren und machten, dass Clarence seine unvollständigen Finger hungrig in Matthews wohlgeformten Hintern vergrub, ihn gierig an sich heran pressend und nicht wieder von sich weichen lassend.

„Fuck… wieso machst… m-machst du mich immer so geil auf dich, mh?“, atemlos haschte er nach den Lippen seines Mannes, sie ungeduldig aufspaltend und nach dem Geschmack der heißen fremden Zunge suchend, die damit aufhören sollte so viel zu reden und ihn stattdessen lieber küssen sollte. Wenn Clarence eines im Leben wusste, dann, dass er niemals damit würde aufhören können diesen Mann zu lieben und zu begehren. Cassie schürte ein Verlangen in ihm, wie er es in dieser Intensität noch nie zuvor in seinem Leben verspürt hatte und - viel besser noch als nur das allein - war sein Mann dazu in der Lage dieses Verlangen auf eine Weise zu befriedigen, wie er es sich vor dem Dunkelhaarigen niemals hätte vorstellen können.

Atemlos und ungeduldig stöhnte er in den Kuss. Sein Schwanz schmiegte sich bereits prall und gierig in die reibende Hand seines Mannes und schon jetzt wusste er wie viel besser es sich anfühlen würde, wenn es nicht nur die warme Hand war, welche er auf diese Weise zu spüren bekam.

Ungeduldig löste er schließlich die Fingernägel aus dem festen Gesäß des Oberen, doch nur um stattdessen die Finger der einen Hand mit seinem eigenen Speichel zu benetzen, während er den anderen Arm um Cassies Taille legte. Sie wussten beide wie schwer es war sich in Ungeduld und Hast miteinander zu vereinigen und welche schweren Bürden damit einher gingen und doch konnte Clarence längst nicht mehr Vernunft walten lassen und gar darauf verzichten, dafür verzehrte er sich zu sehr nach all den Wohltaten, die der enge Leib des Jüngeren ihm versprach.

„Hnn… ich bin s-so geil auf d-dich und dein enges Loch…“, raunte er hitzig gegen die Haut des Oberen, seine Umarmung um Matthew verstärkend, während er zielstrebig den zuckenden Eingang seines Geliebten suchte und fand. Dem ‚X‘ auf einer Schatzkarte gleich, das ihm ewige Glückseligkeit und Lohn für all seine Mühen versprach

Ohne zu zögern streichelten seine feuchten Finger über den zarten Muskelring hinweg, ihn nur kurz benetzend, bevor sie ungehindert in ihn eindrangen um Cassie auch von innen heraus ein wenig mit seinem Speichel geschmeidig zu machen - zu wenig um ihnen wirkliche Erleichterung zu versprechen, aber wohl gerade genug um irgendwie möglich zu machen, wonach sie sich beide so sehr sehnten.

Längst hatte Clarence die Kälte vergessen, um die er sich eben noch gesorgt hatte. Auch er feuchte Schlamm unter seinem Rücken interessierte ihn nicht, nicht einmal der freie Blick am Haus vorbei hinüber bis zur Straße hinter ihrem Zaun, von dem es ein Leichtes sein würde sie von einer gewissen Stelle aus zu erblicken, wenn man vorbei fuhr. Alles was er sehen wollte und brauchte war hier, über ihm - und Clarence ließ es sich nicht nehmen den Jüngeren und seinen sündig schönen Leib dichter über sich zu dirigieren und dessen Hand von sich selbst zu verscheuchen, damit er ihnen eigenständig dabei helfen konnte ihnen das zu geben, wonach sie beide so begehrten.

Ein zittriges Söhnen quälte sich ungeduldig die bärtige Kehle des Bären empor, kaum da seine freigelegte Kuppe auf dem feuchten Eingang seines Mannes auftraf und sich gierig dagegen presste, um das schmale Löchlein für sich aufzuzwingen. Unter anderen Umständen wäre er sicher umsichtiger gewesen. Hätte ihn vorbereitet, liebkost, hätte ihm Zeit gelassen sich an ihn zu gewöhnen wenn er das wollte. Aber sie beide hatten vor lauter Ungeduld keine Zeit und so blieb nur darauf Acht zu geben, für Cassie das nötige Maß an Schmerz und Lust im Gleichgewicht zu halten - eine Aufgabe bei der der Jüngere ihm würde helfen müssen, wenn er ansonsten schon so unüberlegt seinen Mann dazu anstachelte, ihn einfach auf offener Wiese zu nehmen.


Matthew C. Sky

Kalt streifte der Wind des jungen Frühlings über Matthews freigelegte Haut. Haut, die bis eben noch bedeckt gewesen war von mehreren Lagen Stoff und die nun entblößt worden war für die Lenden des Blonden. 

Sie hätten es in weniger rauer Umgebung miteinander tun können, hätten sich Zeit lassen können um den schmalen Körper des Jüngeren angemessen vorzubereiten - doch beide waren über den Punkt der Vernunft bereits hinaus. 

Clarence ließ erwartungsgemäß keine Zeit verstreichen, dahingehend hatte sich im Vergleich zu früher nichts geändert. Sehr wohl geändert hatte sich aber das Drumherum. Die vielen Küsse, die vertrauten Berührungen, die offen ausgelebte Lust aufeinander. Cassie stöhnte verhalten als die Finger des Hünen in ihn drängte und ihn barsch - und fadenscheinig - vorbereiteten. Sein Körper war nicht bereit für die zwei befeuchteten Eindringlinge und entsprechend abwehrend reagierte der Leib des Dunkelhaarigen. Sein Löchlein kontrahierte so fest, dass es Matthew Schmerzen bereitete die im Grunde jenseits dessen lagen was ihm gefiel - aber er wusste, dass es nicht ohne Schmerzen gehen würde. 

Ihre Proportionen waren nicht füreinander gemacht und doch würde der Bär von Mann ihm die größten Wonnen bescheren, hatte sich sein Körper erstmal an die Üppigkeit des Jägers gewöhnt. 

Als Clarence seine Hand schließlich wegwischte um nach der eigenen harten Männlichkeit zu greifen, lehnte Cassie sich ein bisschen nach vorne und stützte sich auf der Brust des Unteren ab. Kurz blickte er über seine Schulter zurück, sah den See, das Schilf und die Hunde die um einen Ast stritten. Keine Menschenseele außer ihnen war hier - weil das hier ihr Land war. Ihres allein. Und sie konnten darauf vögeln wann und wo immer sie wollten. 

„M-mach…vorsichtig…“ kam es ihm stockend über die Lippen als Clarence den Druck gegen seinen Eingang erhöhte. „Hnnngh oh f-fuck, fuck, f-fuck…“ Langsam - und so vorsichtig wie es eben ging - zwang die prägnante Kuppe den zarten Muskelring auseinander. Matthew - mittlerweile mit sichtlich geröteten Wangen - kniff die Augen vor Schmerz zusammen und versuchte still zu halten. Seine Finger vergruben sich in der Jacke des Blonden und für einen Moment gab er keinen einzigen Laut mehr von sich. 

Die Anspannung unter der er stand war sicht- und spürbar. Jeder Muskel schien sich verhärtet zu haben während sein Anus in energischen Zügen kontrahierte. 

Schließlich kam ein abgehacktes Wimmern über seine Lippen, ein gequälter Laut der Anstrengung der untermalte wie viel das Prozedere ihm abverlangte. 

Einen Moment später stöhnte er laut auf, als der heiße Schwanz des Hünen mit der Spitze vollständig in ihn drängte und sein Loch damit erst weit aufdehnte, damit es sich nach der Kuppe wieder ein Stück schloss. 

„Ah haaa~!“ , wie wild kontrahierte der aufgespaltene Muskelring jetzt um den Eindringling, doch nun da die Spitze die Barriere vollkommen durchbrochen hatte, konnten selbst die heftigen Kontraktionen den Schwanz nicht mehr hinausdrängen. Matthews Stöhnen klang weiterhin gequält und auch sein Gesichtsausdruck zeigte mehr Leid als Wonne, doch immerhin hatte er die Augen wieder geöffnet und seine angespannte Stille war jammerndem Stöhnen gewichen. 

Mit fiebrigem Blick sah er auf den Jäger herab der ihm das antat.

„Warum ist d-dein Schwanz nur s-so v-verdammt groß?“ - Eine Frage auf die es keine echte Antwort geben brauchte. 

„F-Fuck… warte…w-warte…nicht weiter.“, tatsächlich wartete Clarence bereits seit Matthew zum ersten Mal laut und schmerzerfüllt gestöhnt hatte, sodass sich die Worte des Jüngeren nun weniger an Clarence, als an sich selbst zur Beruhigung richteten. Nur allzu genau spürte Matt, wie die Kuppe in ihm pulsierte, ein Gefühl das ihn verrückt machte - einerseits brannte sein Löchlein und andererseits war schon jetzt der Schatten der Wonne im Hintergrund. Die erzwungene Pause gab jedoch nicht nur Cassie einen Moment sich daran zu gewöhnen so übereilt und unvorbereitet genommen zu werden, sondern es gab auch dem Bären die Chance sich an die Enge des Böckchens zu gewöhnen. Allmählich taten auch die Lusttropfen des Wildlings ihren wertvollen Dienst, sie benetzten das gespannte Löchlein von innen, kleideten es ein in einen Balsam der ihnen beiden helfen würde. 

Langsam richtete sich das Böckchen wieder etwas auf, schlug seinen Mantel zur Seite und entblößte seine Kehrseite, in der der Bärenschwanz steckte, vollends. Vorsichtig ließ das Kleine sich weiter hinabsinken und stöhnte dabei, sich wieder leicht nach vorne lehnend um den Winkel anzupassen wie es ihm gut tat. 

„Hnnn~ so ist es geil…“ - der Schmerz war zwar nicht weg, aber zunehmend gewann die Lust daran den Bären zu spüren, wieder die Oberhand. 

„M-mach weiter, mach weiter, Baby… dehn’ meinen kleinen Arsch für deinen Schwanz…“ , wieder stöhnte er und als er dieses Mal die Augen schloss, den Kopf ein Stück in den Nacken legte, da tat er es aus Genuss und vor Wonne. 

Es m-macht mich so geil… wie haaaa~ … du mich fickst…“

Noch immer war der Bär noch nicht sehr weit in ihn eingedrungen, doch das Böckchen fing bereits an unter der übereilten Paarung zu vergehen.


Clarence B. Sky

Früher war Vorbereitung nichts anderes als ein Mittel zum Zweck gewesen. Eine Prozedur die eben dazu gehörte wenn sie wollten, dass sie beide etwas davon hatten miteinander zu ficken. Es war nichts liebevolles daran gewesen Matthews Eingang zu streicheln und ihn langsam mit seinen Fingern zu erobern. Ihm gar mit selbigen bereits Lust zu verschaffen, hatte gar nicht erst zur Diskussion gestanden. Sie hatten die goldene Regel ‚So viel wie nötig, so wenig wie möglich‘ gelebt und das hatte gut funktioniert. Dann und wann, an Tagen äußerster Dringlichkeit, hatten sie auch mal darauf verzichtet - erst nach vielen Monaten des gemeinsamen Miteinanders, als sich ihre ungleichen Proportionen aneinander gewöhnt hatten und der Jüngere gelernt hatte, dass er Clarence auch unter äußerster Ungeduld vertrauen konnte.

Dass in letzterer allerdings auch ein Quell überbordender Lust ruhte, hatten sie erst im Rahmen ihrer aufkeimenden Gefühle füreinander gelernt und auch heute noch übte die Eile einen ungeahnten Zauber auf sie beide aus. Wenngleich es für Matthew ohne Frage anstrengender war sich miteinander zu vereinigen, wollte sein Mann es trotzdem nicht weniger als der Blonde selbst - und wo Clarence früher noch Zweifel daran gehabt hatte ob es gut war derart unüberlegt übereinander her zu fallen, genoss er mittlerweile das ungeduldige Treiben sichtlich.

Kaum dass sich der enge Eingang des Oberen unter dem unnachgiebigen Druck für ihn geöffnet hatte um seine feuchte Spitze widerwillig einzulassen, stöhnte der Jäger ungeniert seine Lust über die Wiese. Sein Mann bereitete ihm derartige Wonnen, dass er seinen Genuss nicht mal dann würde verbergen können, wenn die Straße vor ihrem Haus stark frequentiert wäre. Viel zu eng legte sich der fremde Leib um seinen Schwanz, zwängte seine rosige Kuppe in dem festen Muskelring ein und massierte ihn unumwunden mit widerwilligen Kontraktionen, die davon sprachen wie wenig bereit der schmale Körper des Jüngeren war - ganz im Gegensatz zum Sehnen Cassies, der dennoch keinerlei Anstalten machte sich von seinem Schoß empor zu drücken und rettende Distanz zwischen sie zu bringen.

Hnn… ich m-mach… schön l-langsam…“, pflichtete er seinem Mann mit dünner Stimme bei, eine Hand noch immer zwischen ihren miteinander verbundenen Leibern um zu verhindern, dass er nicht doch gleich wieder aus dem engen Löchlein seines Geliebten hinaus gedrängt wurde. Doch entgegen seiner Erwartung hielt sein williges Böckchen tapfer dem Reißen und Drängen des üppigen Schwanzes stand, weshalb Claire zumindest seinen festen Griff um Matthews Taille etwas löste.

Sachte streichelte er über den fremden Schenkel hinab, unter dem Stoff der Hose ganz genau spürend wie angespannt jeder Muskel seines Mannes vor Anstrengung war. Sein Gesichtsausdruck sprach Bände, ein Anblick der ihn früher noch besorgt hätte und der nach all der gemeinsamen Zeit mittlerweile doch etwas erregendes mit sich brachte, wusste er doch ganz genau welche enorme Lust auf Sex bei seinem Mann dahinter steckte, wenn er sich freiwillig einem derart unvorbereiteten Spiel hingab.

D-Du bist so… verflucht eng… d-das macht mich w-wahnsinnig…“ - Ein Blick hinab zwischen ihre Körpermitten reichte aus, um dem Blonden erneut ein heißes Stöhnen abzuringen. Gänzlich frivol ragte sein harter Schwanz aus der Knopfleiste empor, beinahe als müssten sie sich auf der einsamen Wiese tatsächlich sittlich geben anstatt zu viel Haut zu zeigen und selbst die Kleidung seines Mannes verbarg noch immer mehr als sie tatsächlich Preis gab. Ein Umstand, an dem Clarence nicht festhalten konnte.

Hungrig biss er sich selbst auf die Unterlippe, der Blick glasig vor Lust, während er seine Hand wieder an dem Schenkel seines Mannes hinauf und bis zu dessen Schritt gleiten ließ. Verborgen unter dem hinten nur nötigst hinab gezogenen Hosenbund, verbarg sich noch immer die Länge seines Mannes vor ihm, doch ein herzhafter Griff über die unbändigen Stofflagen hinweg ließ ihn ohne viel Suchen spüren, wonach ihn verlangte.

F-Fuck, ich l-liebe es, wenn du so… s-so geil auf meinen Schwanz b-bist…“, keuchte der Bär von Mann verlangend und rieb wohlwollend über die sich abzeichnende Beule unter seinen Fingern hinweg, ohne Anstalten zu machen die Länge seines Mannes gänzlich auszukleiden. Fiebrig suchte er den Blick des Jüngeren, schließlich mutig seine andere Hand zwischen ihren Leibern hervor ziehend um Matthews Stütze von seiner Brust zu lösen und dadurch seine Fixierung am Boden zu lösen - seine neu gewonnene Freiheit nutzend, um sich unter dem Oberen aufzurichten und hungrig nach Matthews Hals zu haschen, den er gierig liebkoste.

Ich bin so g-geil auf dich… hnn f-fuck, ich… w-werd dich j-jeden Tag… ahh… jeden T-Tag hier draußen ficken… wenn wir hier wohnen… d-dann b-bekommt dein enges Loch… w-was es braucht…“, atemlos löste er sich schließlich vom Schritt seines Mannes, stattdessen die kräftigen Hände zurück auf Matthews Taille legend, an welcher er ihn gierig aber nicht unaufmerksam etwas tiefer an seinem prallen Schwanz hinab presste. Noch immer ummantelte ihn die heiße Enge seines Geliebten nicht einmal zur Hälfte, ein Missstand der sich ändern musste obwohl sein Gesicht schon jetzt gerötet war von Lust und Kälte. Vorsichtig ließ er seine Hüfte dem Oberen etwas entgegen wiegen, mit seinem tapferen Böckchen auf dem Schmalen Grat zwischen Lust und Schmerz balancierend, der immer zu Beginn ein Wagnis darstellte. „F-Fühlst du das, mh…? W-Wie fest mein Schwanz in dir p-pocht…? Du machst m-mich so verdammt hart… f-fuck…“


Matthew C. Sky

Wie erregt das Böckchen war konnte man an seinem überforderten Wimmern und Stöhnen recht deutlich erkennen, denn derartige Laute hatte das Kleine früher nie von sich gegeben. 

Egal wann oder in welcher Position, egal ob eilig oder mit mehr Zeit im Gepäck: der Jüngere war immer ruhig gewesen. Clarence hatte von ihm nie mehr bekommen als ein unterdrücktes Schnaufen oder manchmal  - wenn Cassie kam - ein gepresstes Raunen. Meistens jedoch noch nicht einmal das. Matthew hatte den Akt über oft kein Wort oder keinen Laut der Erregung von sich gegeben.

Das Böckchen hingegen hielt seine Lust nicht geheim. Und wie könnte es das auch, angesichts dem überbordenden Gefühl das enge Löchlein weit aufgespannt zu kriegen, zu spüren wie hart und heiß der Schwanz des Bären in ihm pochte und zuckte, sich dabei vorstellend wie milchige Tropfen aus der Kuppe perlten und ihn benetzten…

Für das Böckchen war es wichtig, dass sein Bär ihn regelmäßig nahm und seinen Besitzanspruch damit so oft es ging unterstrich. Auch übereilte Stelldicheins auf der Wiese gehörten somit dazu.

Überfordert und noch immer gefangen zwischen Schmerz und Lust stöhnte das Böckchen leise, ein Geräusch das gequält und leidend klang und in dem man doch - wenn man es nur gut genug kannte - auch bereits Lust heraushören konnte.

„Oh f-fuck…es t-tut weh…“, wimmerte er erschöpft. Mittlerweile zitterte er spürbar, was jedoch nicht an der Kälte lag sondern an der Anstrengung. Der Bär indes rieb über seine noch verborgene Länge die sich, längst hart geworden, prall gegen die Stofflagen drängte. Der Griff des Hünen hatte etwas Kontrollierendes an sich, so als wolle der Wildling sichergehen, dass seine Beute trotz der Schmerzen auch Erregung empfand. Und die empfand das Kleine wie die Beule an seinen Lenden verriet. 

„Hnnn~“, schnurrte es beinahe genießend über den wohltuenden Druck an seiner Länge, auch wenn der Genuss nicht lange währte. Schließlich forderte sich der Bär wieder etwas mehr Dominanz ein und richtete sich unter dem Böckchen auf, gierig Lippen und Zähne an dessen Hals ansetzend. Das Kleine stöhnte überrascht, schlang einen Arm um den Bären und kraulte unstet durch dessen Haar. Mit der anderen Hand fuhr es an seiner Kehrseite hinab und fing ungeniert an, seinen gedehnten Anus mit den Fingern abzutasten. 

„So p-prall…. Mhhh~ d-dein Schwanz fühlt s-sich so gut in m-meinem Loch an.“ Das Böckchen zog seine Finger zurück und schmiegte den Oberkörper enger gegen den des Bären. Seine Knospen rieben dabei ungesehen an seiner Kleidung und ließen seine Brust kribbeln. Der Schmerz in seinem Unterleib brannte noch immer - aber mit dem Schmerz ging auch das Gefühl einher, dass der Bär ihn besaß und diese Gewissheit fixte das Böckchen nur noch mehr an. 

Sachte fing es an, sich ein bisschen vor und zurück zu wiegen, doch schon nach wenigen Augenblicken spürte es die Hände des Bären auf seinen Hüften und wie diese ihn ein Stück nach unten drückten. Sein Löchlein wurde weiter aufgezwungen, als der Schwanz des Bären ihn sprichwörtlich pfählte. Der immense Druck veranlasste das Böckchen sich in den Schultern des Hünen zu verkrallen und vor Schmerz und Lust gleichermaßen aufzuschreien. Sein zierlicher Leib war es nicht mehr gewohnt ohne Vorbereitung derart hastig genommen zu werden dementsprechend abwehrend reagierte der Körper des Kleinen. Heftige Kontraktionen waren die Folge und der Impuls des Zierlicheren, von dem Widerstand zu flüchten. Doch der Bär hielt ihn an Ort und Stelle, säuselnd ob das Böckchen denn spüren könne wie sein Schwanz in ihm pulsierte. Das Kleine, das nichts so deutlich spürte wie den pochenden Schwanz in seinem zu engen Arsch, nickte gequält. „I-ich spüre es… Hnn~ d-dein Schwanz ist s-so….heiß und hart… und s-so groß!“ 

Zum ersten Mal seit langer Zeit hatte das Böckchen das Gefühl, es könne der Aufgabe vielleicht nicht gewachsen sein. Sein unvorbereitetes Löchlein war soweit gespannt und gleichzeitig so wenig geschmeidig, dass es schien als würde der Bär keinen Millimeter tiefer eindringen können. 

„F-fick…f-fick mich g-ganz s-sachte.“, beinahe flehentlich suchte das Kleine den Blick des Wildlings und wandte diesen auch nicht ab, als es spürte wie der Hüne seiner Bitte nachkam. Die Brauen gequält zusammengezogen und die Augen fiebrig glänzend, wehten nach leidvollem Fiepen schließlich auch endlich wieder Laute der Lust über seine geöffneten Lippen. Zunächst verhalten doch allmählich immer gelöster. Mit Absicht senkte das Böckchen zu keiner Sekunde den Blick, der Bär sollte sehen was er mit ihm anstellte, sollte sehen was ihm besonders gut tat. 

„Oh ja…“, wisperte das Böckchen, nun mehr die erste verbalisierte Form der Zustimmung seit einigen Minuten. „Ohhhh~ ja, s-so tief… d-du bist so tief in mir drin.“ langsam ließ er sich weiter auf den prallen Schwanz sinken, sich selber regelrecht aufspießend, wobei sein Löchlein allmählich den Widerstand aufgab. Nun fehlten nur noch wenige Zentimeter, doch das Böckchen gab erschöpft auf. Gepfählt ruhte es einen Moment auf dem Schoß des Hünen, blickte ihn schwer atmend an und genoss es, ihn zu spüren. 

„F-Fühlst du…wie…“ er schluckte schwer „…wie eng ich bin? Du m-musst mich f-ficken…mein Loch braucht es. Ich b-bin so g-geil… Wegen d-dir.“ 

Mittlerweile glitt er geschmeidiger an der Länge auf und ab, sachte und beinahe träge. „D-dein Schwanz b-braucht es auch, hm? Ein geiles, enges und… hnnn~ warmes Loch in das er spritzen kann…“